Reflexion

Genieße den Moment – Wege entstehen im Gehen!

Marie Meyer Marktl geht ihren Weg

Heute möchte ich dich mit einer Geschichte inspirieren.

Gemeinsam mit meiner Familie war ich letzens unterwegs zu einem Kaffeehaus.
Und was ist passiert? Wir haben ewig gebraucht. 

Vielleicht weißt du, dass ich zwei Kinder habe, die bald 4 und 2 Jahre alt sind und ich habe mich schon total gefreut, endlich loszugehen und eigentlich habe ich mich darauf gefreut dort anzukommen und dort zu sitzen einen Tee zu genießen.
Das Kaffeehaus ist gleich ums Eck, also eigentlich ist man relativ schnell dort. Aber mit zwei so kleinen Kindern dauert das natürlich schon ein bisschen länger und wie wir da so gehen, stelle ich fest, ich wäre eigentlich schon gerne dort.

Und was habe ich da vergessen?

Ich habe vergessen den Moment zu genießen und mich darauf einzulassen, was alles auf dem Weg dorthin liegt. Als ich dann meine Erwartungen losgelassen habe, dass ich dann und dann dort sein muss, dann ging es mir richtig gut!

Dann konnte ich die Schneeglöckchen und die Primeln sehen und wahrnehmen und mit meinen Kindern genießen. Wir konnten die Strecke entlanghüpfen, die U-Bahn beobachten und haben mehr verweilt. Wir sind natürlich auch angekommen und haben es dort auch genossen, aber der Weg war entspannter und wir haben uns wohlgefühlt und viele neue Dinge entdeckt.

Was hat das für einen Bezug aufs Arbeitsleben?

Wenn du dir Ziele setzt ist es gut zu wissen, was du machen willst, doch Wege entstehen im Gehen.

Es ist wichtig einen Plan zu haben, damit man überhaupt ins Gehen kommt, doch was dir dort passiert, was dir entlang der Strecke passiert, kannst du vorab nicht detailliert planen. Du kannst dir Meilensteine setzen,  du weißt vielleicht ungefähr den Weg, was aber entlang des Weges passiert das kannst du nicht wissen und das darf auf dich einprasseln und das darfst du einfach erleben und es in deinen Weg aufzunehmen.

Stell dir einen Bergsteiger vor, der nur wandern geht, um ganz oben auf einem Berg zu stehen und alles zu überblicken und der Weg ist mühsam, er quält sich, es gefällt ihm überhaupt nicht, er hält auch nicht inne und sieht, was er schon alles geschafft hat, er hetzt nur rauf.

Genieß dein Leben und genieß deinen Weg zu deinen Zielen!

Man sagt ja auch oft, die Vorfreude ist die schönste Freude, ich weiß nicht, ob das immer so sein muss und darf, aber es geht wirklich darum diesen Weg bewusst zu gehen und das Drumherum auch wahrzunehmen und nicht nur durchs Leben zu hetzen, sondern einfach zu leben und zu genießen.

Die Freude am Arbeitsleben kann in jeder Minute entstehen die du arbeitest.

Die Freude im Leben kann in jeder Minute deines Lebens entstehen. Nimm dir diese Zeit auch bewusst, lauf nicht mit Scheuklappen stur auf das Ziel los, sondern nimm auch Chancen und Möglichkeiten entlang des Weges war und lass dich auch hin und wieder mal ablenken z.B. von spannenden Gesprächen etc.

Lass dich auch inspirieren, denn vielleicht stellt sich heraus, dass dein Ziel gar nicht dein richtiges Ziel ist.

Und was passiert dann? Dazu erzähle ich dir mehr in meinem nächsten Blogartikel.

Alles Liebe deine

Interesse an wöchentlichen Impulsen?

Hol dir jetzt deine kostenlose happy2work-Checkliste

und meinen wöchentlichen Newsletter mit spannenden Tipps und Impulsen für mehr Freude an der Arbeit.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.