Selbstmanagement

Jonglierst du auch viele Aufgaben?

Marie Meyer Marktl jongliert

Auf mich strömen oft Aufgaben ein, wie in einem Computerspiel und ich muss mich dann ducken, damit sie mich nicht erschlagen. Ich gebe dir heute einmal mit, was ich in meiner beruflichen Laufbahn so gelernt habe und was dir vielleicht auch helfen könnte.

Tipp 1: Mach eine Liste!

 Schreib alles in einer To-Do Liste auf, zumindest damit du einen Überblick hast, was alles zu tun ist. Behalte das nicht alles in deinem Kopf, es wird schwierig sich das alles zu merken. Das hatte ich noch als ich anfing zu arbeiten, den Anspruch mir alles zu merken: Termine, Aufgaben etc. Davon habe ich mich schnell verabschiedet, du kannst dir nicht alles merken. Ich habe die Termine in meinen Kalender eingefügt und mir meine Aufgaben aufgeschrieben. Das kannst du manuell machen oder z.B. über Trello, das Tool verwende ich schon über 10 Jahre.

Tipp 2: Priorisiere - MUSS oder NICE TO HAVE?

Und wenn du alles aufgeschrieben und du das Gefühl hast, dass dich all diese Aufgaben erschlagen, dann priorisiere. Welche Aufgaben möchtest du denn wann machen? Dazu sieh dir die Aufgaben an und überlege, welche Aufgaben sind denn zwingend notwendig? Was musst du heute noch unbedingt machen und was kannst du verschieben. Da kannst du unterscheiden in MUSS- Aufgaben und NICE TO HAVE- Aufgaben, das mache ich sehr gerne. Und je länger die NICE TO HAVE Liste ist und je kürzer die MUSS-Aufgaben, desto besser, auch für dein Gefühl, wenn du nicht alles geschafft hast. Ich rate immer dazu nicht mehr als 3 Muss-Dinge für den Tag auf deiner Liste zu haben. Was sind deine drei Muss-Dinge? Vielleicht hast du auch 10 auf der Liste, dann nimm dir Zeit und reduziere.

Bei mir ist es so, dass ich natürlich Termine geplant habe und diese auch wahrnehmen möchte, aber Nice to have wäre z.B. ein Social Media Beitrag oder ein Telefonanruf.

Tipp 3: Was musst du selbst machen und was kannst du abgeben?

Letzte Woche hatte ich ein Training zum Thema Selbstmanagement und da waren Studenten dabei und einer hat gesagt: „Marie, ich kann doch gar nicht delegieren.“  Und dann haben wir über den Haushalt gesprochen und dann hat sich herausgestellt, dass er mit seiner Freundin in einem Haushalt lebt und er nicht den kompletten Haushalt selbst macht. Und dann meinte ich: „Du delegierst also schon.“ Da hat er gemeint: „Stimmt, von der Seite habe ich es noch gar nicht gesehen.“

Du siehst also es gibt immer Möglichkeiten zu delegieren. Überlege dir, wie du am besten deine Aufgabe erledigt bekommst, es heißt nicht immer, dass du es alleine machen musst.
Hol dir Unterstützung.

Tipp 4: Aufgaben wegstreichen

Schau wirklich auch was du lassen kannst.
Welche Aufgaben kannst du in den Papierkorb geben? Und das ist so essentiell!
Es kommen immer wieder neue Ideen rein und du hast sicher eine lange To-Do Liste, aber du musst das alles nicht machen.

Streich es auch einfach mal weg.

Überlege dir, was macht Sinn, und was kannst du in den Papierkorb schmeißen. Und mach es mit Freude, hab kein schlechtes Gewissen.

Viel Freude, Erfüllung und Erfolg in deiner Woche!

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