Selbstmanagement

Lerche oder Eule – wie teilst du deine Arbeitszeit ein?

Marie Meyer Marktl hält einen Ball in die Kamera

Die Zeit verfliegt – ich kann es gar nicht glauben, es ist jetzt Anfang April. Wie waren deine ersten drei Monate?

Ich möchte heute mit dir den kompletten Fokus darauf legen, wie du die Zeit für dich
sinnvoll nutzen kannst.

Zeitmanagement - Warum ist mir das so ein Anliegen?

Ich hatte letzte Woche zwei Kundinnen bei mir und wir haben über das Thema Zeitmanagement gesprochen. Das ist ein ganz essentielles Thema, wenn du von der Vision kommst und du hast deine Orientierung gefunden und deine Klarheit, dann geht’s in die Umsetzung. Oft strauchelt man in der Umsetzung, weil man zum Beispiel vergisst einen Fokus zu setzen oder auch wirklich die Zeit zu managen.

Das klingt etwas komisch die Zeit managen – da geht es gar nicht darum die Termine durchgeplant zu haben, sondern ich muss mich verstehen.

Was brauche ich, damit gute Ergebnisse möglich sind.
Hier möchte ich dir heute den einen oder anderen Gedanken mitgeben.

Was mir hierzu spontan einfällt ist, dass ich mein LIVE immer montags um 8.15 Uhr mache. Bin ich verrückt, steh ich dafür so früh auf? Nein, ich bin normalerweise um 6 Uhr munter, das liegt an meinen Kindern, aber auch an mir – ich bin nämlich ein Morgenmensch.

Lerche oder Eule - was bist du?

Finde heraus, ob du eher eine Lerche, also früh aufstehst oder eine Eule bist und bis spät in die Nacht arbeitest.
Wann im Laufe des Tages tust du am besten welche Dinge?

Ich kann meine Texte für Social Media z.B. nicht am Nachmittag oder Abend schreiben, weil es mir dann passieren kann, dass ich vor dem Laptop und während des Schreibens einschlafe. Stell dir das einmal vor. Deshalb schreibe ich meine Texte lieber früh am Morgen, weil es mir da einfacher von der Hand geht. Ich schaue, dass ich am Nachmittag viel Freiraum habe, um zu organisieren, aber auch mit meinen Kindern auf den Spielplatz zu gehen.
Schau dir also an, wie deine Zeiten sind und natürlich geht das auch nicht zu 100 %. Ich habe mir mit meiner Gründerin angesehen, wie denn so eine ideale Woche aussieht, wie teilt sie sich die Arbeit ein und natürlich wird nie alles umsetzbar sein. Ansonsten ist es auch ein ständiges Anpassen, wann man sich wo am wohlsten fühlt. Dieses optimieren des Tages ist wichtig dafür, dass du weißt wie du deinen Tag am besten gestaltest.

Ich hatte letzte Woche eine Kundin bei mir, die sagte ihr Mann schläft immer zwei Stunden weniger als ich, klar hat der mehr Zeit, er kann viel mehr organisieren – aber über diese Bedingungen diskutiere ich gar nicht. Es geht um deine Zeit die du zur Verfügung hast, deine Arbeitsstunden bei denen du dich wohlfühlst, egal ob das eine 40 oder 20 Stundenwoche ist.

Es geht um die Zeit die du in der Arbeit verbringen möchtest, überlege dir wie du sie gestaltest.

Die meisten Unternehmen bieten eine flexible Zeiteinteilung an, wenn du nachmittags deine Tiefpunkte hast, dann machst du da keine Meetings.

Um aus dem Nähkästchen zu plaudern – ich bin bei Meetings auch schon einmal eingeschlafen. Es war mir sehr peinlich, ich war damals Praktikantin und hatte nachmittags meine Tiefs.

Wenn ich vor dem Laptop saß war es ok, aber wenn ich nur zuhören musste und nicht sprechen durfte, dann war es schlimm. Als Praktikantin konnte ich nicht die Termine festlegen, aber wenn du das kannst, dann lege dir deine Termine so, wie sie für dich passen.

Wenn du Themen nicht in die Umsetzung bekommst - delegiere!

Eine andere Kundin von mir meinte sie prokrastiniert so viel und das bei Themen auf die sie null Bock hatte. Wenn du Themen nicht in die Umsetzung bekommst, weil du keinen Bock darauf hast, du sie aber tun musst, dann sind das die besten Themen, um sie zu delegieren. Hol dir Leute, die dich dabei unterstützen.

Ich habe mich zum Beispiel dazu entschlossen, meine Buchhaltung wegzugeben.
Ich kann sie, aber ich hasse sie. 

Noch ein Beispiel von einer Kundin, die gerade wieder ins Berufsleben einsteigt und  eine Assistentin haben wird. Da ist es wichtig, dass die Sachen die man gerne macht, bei einem bleiben und die anderen Sachen in enger Abstimmung an die Assistentin gehen.

Gestalte dir dein Arbeitsleben! Nutze deine Zeit richtig!

Mach Sachen, die du gerne machst, mache sie zu Zeiten, wo du dich wohlfühlst und schau dass dein Arbeitsrhythmus auch zu deinem persönlichen passt.

Ich kann um 6 oder 7 Uhr auch zum Arbeiten beginnen, andere mögen das vielleicht nicht, aber schau, dass du dir ein Umfeld schaffst, wo du deinen Rhythmus leben kannst, dass er dir guttut.  

Viel Erfolg dabei!

Alles Liebe deine

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